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Zukunft digitaler Infrastruktur in Deutschland sichern

GERMAN DATACENTER ASSOCIATION schafft Lobby für Rechenzentrum-Betreiber

Eine Lobby explizit für Rechenzentrums-Betreiber schafft fortan die GERMAN DATACENTER ASSOCIATION (GDA) e.V., die der politisch und gesellschaftlich wenig beachteten Branche eine Stimme geben will. Denn die Rahmenbedingungen für Betreiber von Rechenzentren in Deutschland sind im europäischen und internationalen Vergleich nachteilig: Die speziellen Gegebenheiten der Branche werden aktuell von der Politik kaum berücksichtigt, das Rechenzentrum als zentrale Komponente der digitalen Infrastruktur spielt in der öffentlichen Diskussion bislang keine wesentliche Rolle.

„Die digitale Zukunft gestalten wir gemeinsam“, lautet der Claim des Ende April gegründeten Verbandes, dem Harry Schnabel, ein Pionier der Branche, vorsitzt. Seit über 45 Jahren gestaltet Schnabel aktiv international digitale Infrastrukturen. Vertreten wird Schnabel durch Jens Peter Müller, General Manager Commercial Germany bei Keppel Data Centers. Außerdem im Vorstand der Association sind Prof. Peter Radgen, Leiter des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energienutzung der Universität Stuttgart, Andreas Rüter, Principal Engineer Technology Centre Design Authority bei Vodafone Group Services GmbH, und Antje Tauchmann, MarCom Managerin bei maincubes Secure Datacenters.

Ziele der GERMAN DATACENTER ASSOCIATION e.V.

Das erklärte Ziel der GDA ist, die Investitionsattraktivität in deutsche Standorte zu steigern, die Rahmenbedingungen für das Betreiben von Rechenzentren in Deutschland nachhaltig zu verbessern und das Wachstum der Branche und deren Wahrnehmung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu stärken.

In verschiedenen Veranstaltungen werden allgemeine und regionale Aspekte des Betriebs und der Entwicklung von Rechenzentren erörtert. Diese Events – geplante Locations sind aktuell Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Hannover – bieten zudem eine Plattform für einen intensiven Informationsaustausch und ein High Level Networking im Datacenter-Business.


Unter Einbindung von Universitäten und Forschungsinstituten und dem Begründen eines „wissenschaftlichen Beirats“ will die GDA die Rechenzentrum-Forschung aktiv fördern und vernetzen. Mit gebündeltem Know-How werden technische Trends in den verschiedenen Bereichen der Rechenzentrums-Infrastruktur vertieft und gemeinsam entwickelt.

So unterschiedet sich die GERMAN DATACENTER ASSOCIATION inhaltlich von anderen Digital-Verbänden. Eine Zusammenarbeit in Themengebieten, bei denen sich Schnittmengen ergeben, strebt der Vorstand allerdings durchaus an. Auch Ansätze für eine europäische Gemeinschaft der Rechenzentrumsverbände ergaben sich bereits in fruchtbaren Diskussionen mit der Dutch Data Center Association, der European Data Centre Association, der France Datacenter und der dänischen Datacenter Industrien. Im europäischen Ausland blickt man schon mit Freude der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entgegen.

Über die GERMAN DATACENTER ASSOCIATION (GDA) e.V.

Die GERMAN DATACENTER ASSOCIATION e.V. ist ein Zusammenschluss von Betreibern und Inhabern von Rechenzentren aller Größen und wird unterstützt von führenden Forschungsinstituten und Medienpartnern.

Der Verband bietet Rechenzentrumsbetreibern in Deutschland eine Plattform, um gemeinsam das Wachstum der Branche und deren Wahrnehmung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu stärken. Zudem vertritt die GDA e.V. ihre Mitglieder in Bezug auf Gesetze, Bestimmungen, Standards und Normen, andere Vorschriften und politische Fragen in den entsprechenden Gremien.

Langfristig sollen so die Rahmenbedingungen für das Betreiben von Rechenzentren in Deutschland nachhaltig verbessert und die Investitionsattraktivität von deutschen Standorten gesichert werden.

Die GERMAN DATACENTER ASSOCIATION e.V. hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

Ansprechpartner:

Diplom-Ingenieur Harry Schnabel
infogermandatacentersde

Diplom-Ingenieurin Antje Tauchmann
infogermandatacentersde

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Presseinformation: "Zukunft digitaler Infrastruktur in Deutschland sichern" als PDF