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GDA Datacenter Updates im November
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Sehr geehrte Damen und Herren,
der November hat einmal mehr deutlich gemacht, wie zentral Rechenzentren für die Energie- und Digitalwende sind. Politisch wie strategisch wächst die Bedeutung einer Infrastruktur, die Sicherheit, Effizienz und digitale Souveränität verbindet. Ein wichtiges Zeichen ist die verstärkte Zusammenarbeit der German Datacenter Association mit der European Data Centre Association und France Datacenter. Gemeinsam setzen wir uns für verlässliche Rahmenbedingungen, resiliente Netze und eine nachhaltige Weiterentwicklung der Branche in Europa ein – mit dem erklärten Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den europäischen nationalen Verbänden zu stärken und Synergien bei der Interessenvertretung und der Bildung eines wachsenden Rechenzentrumssektors in Europa in gegenseitiger Abstimmung zu heben. Auch national stand der Austausch im Mittelpunkt. Gespräche und Formate mit dena, DENEFF, BREKO und weiteren Partnern zeigen: Energie, Netze, Genehmigungen und Standortentwicklung müssen stärker zusammen gedacht werden, um Wettbewerbsfähigkeit und Planungssicherheit zu sichern. Wie groß das öffentliche Interesse an dieser Infrastruktur ist, hat der Tag der offenen Rechenzentren erneut bewiesen: 24 Standorte, rund 1.300 Besucher und fast vollständig ausgebuchte Touren. Der neue Eventfilm und die Dat-o-Mat-Ergebnisse unterstreichen, wie präsent digitale Nutzung heute ist. Der nächste TdoRZ findet am 6. November 2026 statt. Wirtschaftspolitisch bleibt die Lage anspruchsvoll. Der Einbezug von Rechenzentren in den geplanten Industriestrompreis war als schlüssige Konsequenz aus der erklärten Priorisierung von Cloud- und KI-infrastrukturen erwartet worden. Der bisherige Ausschluss von Rechenzentren lässt ebendiese Regierungsziele unglaubwürdig erscheinen. Als Kerninfrastruktur von Verwaltung, Industrie, Cloud und KI müssen Rechenzentren klar im Förderrahmen benannt werden. Mit Blick auf 2026 laden wir unsere Mitglieder herzlich zum Politischen Jahresauftakt und Neujahrsempfang am 28. Januar nach Berlin ein. Auch weitere zentrale Termine des kommenden Jahres stehen bereits fest, diese teilen wir gerne schon jetzt mit Ihnen.
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Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und gute Einblicke mit den GDA Datacenter Updates im November.
Peter Pohlschröder Stv. Vorstandsvorsitzende German Datacenter Association e.V.
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GDA News
INDUSTRIESTROMPREIS Koalitionsversprechen einlösen – Rechenzentren ausdrücklich einbeziehen Die Bundesregierung hat sich am 13. November 2025 auf einen subventionierten Industriestrompreis von rund fünf Cent/kWh für besonders energieintensive Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe geeinigt. Die Maßnahme soll von 2026 bis 2028 gelten und benötigt noch die beihilferechtliche Zustimmung der EU. Rechenzentren sind bislang nicht Teil des Entlastungsmodells – obwohl der Koalitionsvertrag ihre Einbeziehung ausdrücklich vorsieht. Die German Datacenter Association fordert daher, Rechenzentren als zentrale digitale Basisinfrastruktur in der Förderrichtlinie zu berücksichtigen. Ohne wettbewerbsfähige Strompreise drohten Investitionen ins Ausland abzuwandern – mit Folgen für digitale Verwaltung, Industrie, KI-Anwendungen und Cloud-Projekte des Bundes. GDA-Forderungen im Überblick: ・Klare Nennung von Rechenzentren als begünstigte Gruppe in der Förderrichtlinie. ・Planungssicherheit für Investitionen in neue und bestehende Rechenzentren. ・Absicherung zentraler Digitalprojekte wie Verwaltungs-Clouds, Registermodernisierung und KI-Infrastruktur. ・Internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Rechenzentrumsstandorte. Rechenzentren seien keine „Dienstleistung“, so die GDA, sondern unverzichtbare Kerninfrastruktur für Industrie, Verwaltung und Gesellschaft.
News vom 17. November 2025
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Die German Datacenter Association und France Datacenter bündeln ihre Kräfte, um die digitale Souveränität Europas zu stärken Anlässlich des European Digital Sovereignty Summit in Berlin gaben die German Datacenter Association (GDA) und France Datacenter (FDC) ihr gemeinsames Engagement für die Stärkung der digitalen Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit in Europa bekannt. Die wichtigsten Ziele der Zusammenarbeit: ・Verbesserung der Zuverlässigkeit und Sicherheit von Rechenzentrumsnetzen ・Beschleunigung der grünen Transformation der Branche ・Erleichterung regulatorischer Rahmenbedingungen und Förderung digitaler Innovation Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorsitzender der GDA, betonte: „Digitale Wettbewerbsfähigkeit basiert auf Zugang zu Ressourcen, einem unterstützenden rechtlichen Rahmen und Datensicherheit.“ FDC-Präsident Olivier Micheli ergänzte: „Gemeinsam gestalten wir Rechenzentren, die wettbewerbsfähig, nachhaltig und europastrategisch relevant sind.“ Ziel ist es, Europa als globalen Maßstab für resiliente und klimafreundliche Rechenzentren zu positionieren.
Pressemitteilung vom 18. November 2025
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Public Affairs
Die GDA hat ihre politischen Aktivitäten auch im November weitergeführt und vertieft. Im Mittelpunkt standen dabei Gespräche mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) zu Fragen der Energieeffizienz, Abwärme, Versorgungssicherheit und der Rolle von Rechenzentren im Energiesystem. Auf europäischer Ebene fanden Abstimmungen mit dem EUDCA Policy Committee in Brüssel sowie Gespräche mit France Datacenter und der Austrian Data Center Association statt. Beim European National Trade Associations Forum trafen 15 nationale Rechenzentrumsverbände aus ganz Europa aufeinander, um die Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Prioritäten zu setzen. Außerdem wurde der Austausch mit Verbänden wie der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) weiter ausgebaut. Unser Fokus bleibt: Durch verlässlichen Dialog Hürden ganzheitlich verstehen, gemeinsam verringern und zugleich Chancen und Bedarfe gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft präzise adressieren. Mehr zum Thema Public Affairs lesen Sie in der Rubrik »GDA on Tour«
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AUFKLÄRUNGSKAMPAGNE "Wo wohnt eigentlich das Internet?!"
Rechenzentren sichtbar gemacht Rückblick auf den Tag der offenen Rechenzentren 2025 Am 7. November 2025 öffneten 24 Rechenzentren in 16 Städten ihre Türen für rund 1.300 Besucher beim dritten bundesweiten Tag der offenen Rechenzentren (TdoRZ). Die Touren waren zu 96 % ausgebucht und boten spannende Einblicke in die Technik, Sicherheit und Energieeffizienz moderner Rechenzentren. „Der TdoRZ hat gezeigt, wie groß das Interesse an der Technik hinter unserem digitalen Alltag ist,“ sagte Schirmherr Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. „Verständnis entsteht, wenn man Technik nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht. Der Tag hat vielen vor Augen geführt, wie unersetzlich Rechenzentren für unseren Alltag sind – und wie wichtig es ist, ihre Rolle sichtbar zu machen“, so Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorsitzender der German Datacenter Association. Erste Auswertungen des Dat-o-Mats zeigen, wie digital der moderne Mensch lebt: 69 Prozent der Teilnehmenden identifizierten sich als „Cyber-Ninjas“. Weitere 25 Prozent fielen in die Kategorie „Digital-Diplomaten“, während nur 6 Prozent als „Digital-Flaneure“ einen eher analogen Lebensstil pflegen.
Pressemitteilung vom 14. November
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Save the Date
Der nächste Tag der offenen Rechenzentren findet am 6. November 2026 statt.
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Wer den TdoRZ verpasst hat, kann ihn jetzt digital nacherleben: Ein eigens produzierter Eventfilm fasst die Highlights des bundesweiten Aktionstags zusammen. Der Film gibt einen seltenen Blick ins Innere eines Rechenzentrums, zeigt Stimmen von Besuchern, Karrierechancen in der Rechenzentrumsbranche und dokumentiert die wichtigsten Zahlen zum Aktionstag.
TdoRZ-Eventfilm im YouTube-Kanal der GDA
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LITERATUREMPFEHLUNG Datacenter Outlook Germany 25/26
Datacenter Outlook Germany Digitale Infrastruktur stärken und Synergien nachhaltig nutzen Wie entwickelt sich der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland und Europa – und welche Rolle spielen dabei Energie, Standortfaktoren und Nachhaltigkeit? Der Beitrag Dr. Dirk Turek, stellvertretender Forschungsdirektor bei CBRE, bietet dazu eine fundierte und aktuelle Analyse. Der Bericht zeigt: Trotz deutlicher Effizienzsteigerungen steigt der Bedarf an Rechenleistung rasant – getrieben durch die fortschreitende Digitalisierung und KI-Technologien. Deutschland bleibt dank zentraler Lage und starker Infrastruktur der wichtigste Markt Europas. Während die großen FLAPD-Standorte (Frankfurt, London, Amsterdam, Paris, Dublin) stark wachsen, holen auch Sekundärmärkte und neue Regionen in Skandinavien und Südeuropa auf. Besonderes Augenmerk legt die Studie auf zentrale Herausforderungen: den Engpass beim Stromnetz, lange Vorlaufzeiten und überdimensionierte Leistungsanfragen. CBRE definiert daher realistische Richtwerte für eine effizientere Strom- und Flächenplanung – ein Schlüsselfaktor für internationale Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig beleuchtet der Bericht die Synergien zwischen Rechenzentren und Energiesystem: Abwärmenutzung, Netzstabilisierung und der Ausbau von Fernwärmenetzen zeigen, wie digitale Infrastruktur nachhaltige Energieziele unterstützen kann. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle, die verstehen wollen, wohin sich der europäische Rechenzentrumsmarkt entwickelt – und welche Weichen heute gestellt werden müssen, um Wachstum, Energieversorgung und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Den ganzen Beitrag lesen Sie auf S. 6-9.
Datacenter Outlook Germany 2025/26 [DE/EN]
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GDA on Tour
dena – politischer Kaminabend zur Rechenzentrumsstrategie des Bundes 26. November 2025, Berlin Beim politischen Kaminabend der dena zur Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung war die GDA durch Vorstandsmitglied Günter Eggers vertreten. Unter dem Abendmotto „Prozesse, Planung, Praxis“ wurden verschiedene Thesen zur zukünftigen Ausrichtung der nationalen Rechenzentrumslandschaft diskutiert. Günter Eggers präsentierte die dritte These des Abends – mit einem klaren Schwerpunkt auf der Bedeutung einer integrierten Standort- und Infrastrukturplanung. Unter der Leitfrage „Planen wir Infrastruktur vorausschauend – oder laufen wir ihr ständig hinterher?“ plädierte er dafür, Rechenzentren als strategischen Standortfaktor zu begreifen – vergleichbar mit Schiene, Stromnetz, Glasfaser oder Wärmenetzen. Die zentrale Botschaft: Nur wenn Standortentscheidungen und Infrastrukturen gemeinsam und langfristig gedacht werden, lassen sich die wachsenden Anforderungen an Rechenzentren effizient erfüllen. Kleinteilige Einzelauflagen hingegen bremsen Innovation, Planungssicherheit und Investitionen.
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energate forum Standortfaktor Energie – Netzanschlüsse neu denken, Zukunft sichern 25. November 2025, Berlin Beim energate Forum diskutierte Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorsitzender, im Panel die zentrale Frage: Wie kann Deutschlands Energieinfrastruktur zukunftssicher gestaltet werden – angesichts steigender Anforderungen durch Großbatteriespeicher, Rechenzentren, Elektrolyseure und Einspeiser sowie notwendiger Anpassungen bei der Vergabe knapper Netzkapazitäten? Unter der Moderation von Christian Seelos, Chefredakteur energate, sprach Peter Pohlschröder mit Ralph Kremp (BET Consulting) und Kerstin Niemeier (Stromnetz Berlin) über Lösungsansätze für einen der wichtigsten Standortfaktoren Deutschlands. Dabei standen Fragen im Mittelpunkt, wie sich Netzanschlussprobleme aus Sicht von Rechenzentrums- und Stromnetzbetreibern darstellen, wie knappe Kapazitäten die wirtschaftliche Entwicklung bremsen und wie eine faire, bundesweit einheitliche Verteilung von Netzkapazitäten aussehen könnte. Auch Verfahren zur Netzanschlussvergabe und die verursachergerechte Verteilung der Kosten für Netzerweiterungen wurden intensiv diskutiert. In seinem Fazit betonte Peter Pohlschröder, dass einer langfristig begrenzten Netzkapazität eine sehr hohe Nachfrage gegenübersteht. Zukunftsfähige Lösungen ließen sich nur durch deutlich mehr Transparenz auf allen Seiten, eine klare Differenzierung qualitativer Anforderungen von Erzeugern und Verbrauchern sowie eine Kombination aus Kriterien wie „first ready – first serve“, Präqualifikationen, geeigneten Zahlungs- und Sicherungsmechanismen und nicht zuletzt verbindlichen Ausbaustufen und Rückfallregelungen erreichen. Botschaften der GDA im Panel: ・Rechenzentren gehören in die SES 2.0 als systemrelevante, planbare Infrastruktur ・Die GDA unterstützt ganzheitliche Planung, Koordination und Transparenz bei Netzkapazitäten ・Die Rechenzentrumsbranche steht für Energieeffizienz, Flexibilität, Dekarbonisierung und Abwärmenutzung ・Rechenzentren sind Teil der Lösung – insbesondere bei Netzdienstleistungen, Flexibilität, Digitalisierung, KI-Infrastruktur und Energieeffizienz in anderen Sektoren
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RheinEnergie – parlamentarischer Abend zum Thema Rechenzentren 25. November 2025, Berlin Beim Parlamentarischen Abend des GDA-Mitglieds RheinEnergie drehte sich alles um die Frage Rechenzentren schnell und kosteneffizient ansiedeln – aber wie? Der Begrüßung durch RheinEnergie-Vorstandsvorsitzenden Andreas Feicht schloss sich ein Impuls von Vertriebsvorstand Stephan Segbers an, der die Herausforderungen im Kölner Raum skizzierte. In der anschließenden Diskussionsrunde, wie Deutschland als Standort für Rechenzentren attraktiv bleibt, brachten ihre Expertise ein: · Thomas Jarzombek, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung · Lars Rohwer, MdB, Deutscher Bundestag · Volker Miesseler, Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim · Joana Reicherts, EMEA Datacenter Government Affairs Director, Microsoft · Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender, RheinEnergie AG Für die GDA vor Ort war Nik Maurice Krämer, Public Affairs Associate – sein Resümme des Abends: Der ehrliche Austausch über unterschiedliche Perspektiven hinweg ist die Grundlage für tragfähige Lösungskonzepte. Take-aways · Verlässliche Netzanschlüsse als Grundlage planbarer Investitionen · On-Site-Generation-Konzepte rücken stärker in den Fokus · Abwärme wird zum echten Standortfaktor · Schnellere Genehmigungen und weniger Zielkonflikte im Gesetz · Klimaneutralität – bei technologieoffenem Rahmen für den Markt · Integrierte Planung als Schlüssel zum Erfolg
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Spatenstich für das neue STACKIT-Rechenzentrum 17. November 2025, Lübbenau Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Lübbenau entsteht das fünfte und größte Rechenzentrum von STACKIT, der Cloud- und Digitalplattform der Schwarz Gruppe – eine Investition von über 11 Milliarden Euro. Beim offiziellen Spatenstich setzten Bundesminister Dr. Karsten Wildberger, Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, der brandenburgische Wirtschaftsminister Daniel Keller sowie Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel gemeinsam ein Zeichen, das weit über die Region hinausstrahlt. Martin Kohoutek, General Secretary, war für die GDA vor Ort und betonte: „Deutsche Rechenzentren sind ein kritischer Pfeiler digitaler Souveränität. Sie sind die Grundlage für verlässliche KI-Anwendungen, für Wirtschaftswachstum und für die technologische Zukunft Europas. Um dieses Potenzial zu heben, müssen wir regulatorische Hürden abbauen, Planung beschleunigen und Partnerschaften zwischen Unternehmen, Politik und Kommunen stärken.“ Das Rechenzentrum nutzt erneuerbare Energien und speist seine Abwärme in die regionale Fernwärme ein – ein Beispiel dafür, wie digitale Innovation und Nachhaltigkeit verbunden werden können. Gleichzeitrig zeigt GDA-Mitglied STACKIT, wie europäische digitale Souveränität praktisch aussehen kann: mit Infrastruktur „made in Europe“, hohen Sicherheitsstandards und einem klaren Bekenntnis zu Datensicherheit und Unabhängigkeit.
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PLENBA Rechenzentren als Transformationsimmobilien 13. November 2025, Berlin Im Rahmen der PLENBA diskutierte GDA-Vorstandsmitglied Michael Dada auf einem Panel die wachsende Bedeutung von Rechenzentren in der Stadtentwicklung. In der Diskussion mit Peter Pohlschröder (HAUCK AUFHÄUSER LAMPE), Dr. Bernd Pütter (HOCHTIEF AG) und Gernot Hofstetter (Yorizon Cloud GmbH & Co. KG) – moderiert von Christof Hardebusch (RUECKERCONSULT GmbH) – stand die Frage im Mittelpunkt, wie Städte, Investoren und Entwickler die Chancen steigender Energiebedarfe, neuer Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Flächenkonflikte nutzen können. Das Panel zeigte klar: Deutschland ist zwar noch kein Digitalisierungsweltmeister, doch der Rechenzentrumsmarkt wächst rasant – getragen von Cloud, KI und dem Wunsch nach Datensouveränität. Zukunftsfähige Rechenzentren entstehen nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen Energieversorgern, Kommunen und Entwicklern, um nachhaltige und leistungsfähige digitale Infrastruktur zu sichern.
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Jahrestagung des Bundesverband Breitbandkommunikation 11. November 2025, Berlin Auf der Jahrestagung des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) in Berlin gaben BREKO-Präsident Norbert Westfal und Geschäftsführer Dr. Stephan Albers einen prägnanten Überblick über den Stand des Glasfaserausbaus sowie zentrale Marktchancen und Herausforderungen. In seiner Keynote betonte Dr. Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, die essenzielle Bedeutung digitaler Infrastruktur für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und kündigte an, den Ausbau weiter praxisorientiert voranzutreiben. Julia Niederwipper (Senior Brand & Content Strategy) vertrat die GDA vor Ort und nahm zahlreiche wertvolle Impulse für die Verbandsarbeit mit – ihr Fazit: Die Branchen Breitbandkommunikation und Rechenzentren verbindet weit mehr, als es auf den ersten Blick scheint – insbesondere mit Blick auf Regulatorik, Transparenz und den hohen Kommunikationsbedarf für mehr öffentliche Akzeptanz digitaler Infrastrukturen.
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Parlamentarischer Abend der DENEFF 04. November 2025, Berlin Der Parlamentarische Abend und das 15-jährige Jubiläum der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) brachte zahlreiche geladene Gäste und Stimmen aus Bundes- und Landespolitik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Nach der Begrüßung durch Carsten Müller, Vorsitzender des DENEFF-Vorstands und Mitglied des Deutschen Bundestags, sorgten hochkarätige Rednerinnen und Redner für starke Impulse: ・Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMUKN ・Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWK ・Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWSB Eine inhaltsstarke Paneldiskussion unter Beteiligung von Christian Noll, Geschäftsführender Vorstand der DENEFF, rundete den Abend ab. Unsere Botschaft als German Datacenter Association: Wir begrüßen ausdrücklich die klaren und direkten Worte des BMWE vor Ort zur Novelle des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG): ・Ziel: Kabinettsbeschluss noch in diesem Jahr ・Zurück auf EED-Linie, kein nationales Goldplating mehr ・Mehr Freiräume für die Wirtschaft – der Markt kann Preissignale lesen ・Technologieoffenheit, Verlässlichkeit und Vertrauen in die Unternehmen ・Entbürokratisierung, damit Investitionen in Effizienzmaßnahmen fließen Die Rechenzentrumsbranche steht hinter den Zielen des EnEfG. Mit dem Climate Neutral Data Centre Pact setzen wir seit 2021 konkrete Maßnahmen für Effizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit um. Unser Appell: Jetzt braucht es praxisnahe Vorgaben und eine sachliche Debatte, um Industrie und Innovation gemeinsam voranzubringen.
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European National Trade Associations Forum @ Vertiv 3. & 4. Novbember 2025 – Padua, Italien Beim European National Trade Associations Forum trafen sich 15 nationale Rechenzentrumsverbände (NTAs) aus ganz Europa. Ziel war es, die Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Prioritäten für die politische Arbeit, die Nachwuchsgewinnung und das Wachstum der Branche zu setzen. Konkret wurden die Strategie 2026 abgestimmt und das weitere Vorgehen bei inhaltlichen Themen besprochen – bspw. bei Stromnetzzugang, Energieeffizienz und Abwärmenutzung, Umwelt- und Klimathemen. Zudem standen Synergien in der politischen Arbeit im Vordergrund. Besonders an die GDA sind im Zusammenhang mit dem Energieeffizienzgesetz und aktueller Novellierung hohe Erwartungen geknüpft. Vorstandsvorsitzende Anna Klaft und Head of Public Affairs Matthias Plötzke vertraten die GDA und brachten die deutsche Perspektive ein. Sie gaben einen Einblick in die aktuelle Marktlage und ordneten zentrale Chancen und Herausforderungen für den Standort ein. Die Diskussionen zeigten deutlich, wie wichtig starke nationale Verbände für Europas digitale Zukunft sind. Die Teilnehmenden einigten sich darauf, die strukturierte Zusammenarbeit zwischen den NTAs sowie mit dem Policy Committee und dem Technical Committee auszubauen. Geplant ist außerdem eine gemeinsame europäische Kommunikationslinie, die den gesellschaftlichen Nutzen digitaler Infrastruktur klarer vermittelt. Ein Netzwerk von Kommunikationsverantwortlichen soll dafür die Botschaften europaweit abstimmen. Weitere Schwerpunkte waren gemeinsame Bildungsinitiativen für Schulen, Medien und politische Entscheider sowie der systematische Austausch von Best Practices. Dabei wurde betont, dass jüngere Verbände Orientierung brauchen, um ihre nationalen Märkte schnell und wirksam vertreten zu können.
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In eigener Sache
Teamverstärkung bei der GDA Wir begrüßen Jennifer Lechthaler und Julia Hußmann Jennifer Lechthaler unterstützt seit November die German Datacenter Association als Event-Managerin. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen – von Fachkonferenzen über Networking-Formate bis hin zu komplexen Großevents. In den vergangenen Jahren arbeitete sie als freie Projektmanagerin für verschiedene Akteure aus Wirtschaft, Politik und der Digitalbranche und entwickelte dabei Formate, die Menschen sichtbar vernetzen und inhaltlich zusammenbringen. Bei der GDA wird sie künftig die Eventstrategie weiterentwickeln, nachhaltige Veranstaltungsformate ausbauen und Mitglieder sowie Partner der GDA durch passgenaue Events enger miteinander verbinden. Mit ihrer organisatorischen Stärke, ihrer Kreativität und einem klaren Blick für Details wird sie die GDA-Veranstaltungen inhaltlich wie strukturell weiter professionalisieren. Bereits seit Oktober verstärkt Julia Hußmann als Werkstudentin die Geschäftsstelle. Sie studiert Medien- und Wirtschaftspsychologie in Frankfurt am Main und bringt in ihrem Praxissemester frischen Input ins Team. Direkt zum Start hat sie sich beim TdoRZ 2025 eingebracht – das Projekt begleitet sie nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch in ihrer Praxisarbeit. Bei der GDA nutzt sie die Chance, in verschiedene Bereiche der Verbandsarbeit reinzuschauen und überall tatkräftig zu unterstützen.
Das Team der German Datacenter Association
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GDA-Events
GDA-Mitgliederversammlung 03. Dezember 2025, 16.00 Uhr – ausschließlich online GDA-Mitglieder erhalten mit gesonderter Mail alle relevanten Dokumente sowie Hinweise zur Einwahl übersandt.
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Eventempfehlungen
Initialisierungstreffen „Kooperationsforum Rechenzentren“ der FfE 3. & 15. Dezember 2025, online Im Rahmen eines jüngsten Austauschs zwischen der GDA und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) hat die FfE auf einen Termin zur Initialisierung des neuen „Kooperationsforums Rechenzentrum“ hingewiesen. Das zentrale Initialisierungstreffen findet am 3. Dezember 2025 von 13:00–14:00 Uhr statt und bietet Unternehmen und Organisationen einen Einblick in Ziele, Inhalte und mögliche Formate des neuen Forums. Ergänzend wird am 15. Dezember 2025 von 14:00–15:00 Uhr ein zusätzlicher Termin für Interessierte angeboten, die den ersten Termin nicht wahrnehmen können. Mit dem Kooperationsforum Rechenzentrum schafft die FfE eine neutrale Plattform, um Know-how aus verschiedenen Branchen rund um Rechenzentren zu bündeln und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Ein vergleichbares Forum zu Großbatteriespeichern läuft bereits erfolgreich mit über 50 Unternehmen, weitere Foren zu Elektrifizierung in Logistik, Industrie und Elektrolyse sind im Aufbau. Anmerkung: Das Initialisierungstreffen ist unverbindlich. Auf Basis der eingebrachten Perspektiven und Anregungen erhalten Teilnehmende anschließend ein angepasstes Angebot zur viermonatigen Forumsteilnahme ab Ende Januar 2026. Anmeldung und weitere Informationen Bei Interesse können Sie sich per E-Mail an Sofia Haas, shaas@ffe.de, wenden.
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Drees & Sommer und PFALZKOM – RZ-Branche: Herausforderungen und Chancen 3. Dezember 2025, Datacenter Rhein-Neckar II, Mutterstadt Am 3. Dezember 2025, von 12:00 bis 17:30 Uhr, laden PFALZKOM GmbH und Drees & Sommer SE zu einem Fachnachmittag ins Datacenter Rhein-Neckar II in Mutterstadt ein. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragestellungen aus dem Rechenzentrumsbetrieb: Wie können steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz mit hoher Verfügbarkeit und Sicherheit in Einklang gebracht werden? Welche Rolle spielen dabei Gebäudetechnik, Kühl- und Abwärmekonzepte sowie der zunehmende Einsatz von KI in Planung, Betrieb und Weiterentwicklung moderner Rechenzentren? Ergänzend haben Sie die Gelegenheit, im Rahmen eines exklusiven Rundgangs einen Blick hinter die Kulissen eines der modernsten Rechenzentren der Region zu werfen und sich mit Expertinnen und Experten aus Planung, Betrieb, IT und Energiewirtschaft persönlich auszutauschen.
Anmeldung & weitere Informationen
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Kickstart Europe – 3. & 4. Februar 2026, Amsterdam Anfang Februar trifft sich erneut das Ökosystem digitaler Infrastrukturen in Amsterdam zur KickStart Europe, DEM europäischen Strategie- und Networking-Gipfel der Branche. Jeweils zum Auftakt des neuen Jahres beleuchtet die Konferenz der Dutch Data Center Association Trends und Investitionen in Technologie und digitale Infrastruktur. Auch Mitglieder des Vorstands und Beirats der German Datacenter Association sowie eine Delegation der Geschäftsstelle werden vertreten sein: Im European Pavilion treffen Sie erneut auf General Secretary Martin Kohoutek und Head of Public Affairs Matthias Plötzke. GDA-Mitglieder profitieren von einem Rabatt auf den Ticketpreis – bei Interesse sprechen Sie das Team der Geschäftsstelle gerne via E-Mail an events@germandatacenters.com an. Wir freuen uns darauf, Sie vor Ort zu sehen!
KickStart Europe: Informationen und Tickets
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SAP SE
Als weltweit führender Anbieter von Unternehmensanwendungen und KI sitzt SAP seit über 50 Jahren an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technologie. Unternehmen vertrauen darauf, dass SAP geschäftskritische Abläufe von Finanzwesen über Beschaffung und Personalwesen bis hin zu Lieferkette und Customer Experience zusammenführt und so beste Ergebnisse ermöglicht.
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KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
KPMG zählt weltweit zu den führenden Netzwerken für Wirtschaftsprüfung und Beratung. Mit über 275.000 Mitarbeitenden in 142 Ländern – davon rund 14.500 an 28 Standorten in Deutschland – bietet KPMG umfassende Leistungen in den Bereichen Audit, Tax, Consulting, Deal Advisory sowie Performance und Strategy.
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ScaleUp Technologies GmbH & Co. KG
Mit über 25 Jahren Erfahrung in Cloud- und Rechenzentrumsdienstleistungen betreut ScaleUp Technologies mehr als 650 Kunden. Das Unternehmen setzt auf nachhaltige Open-Source- und Cloud-Technologien und bietet mit Rechenzentren in Berlin, Hamburg und Nürnberg-Fürth ein breites Spektrum von Cloud-Hosting über Server Colocation bis hin zu IT-Infrastrukturmanagement.
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Prysmian Kabel und Systeme GmbH
Prysmian Kabel und Systeme ist ein weltweit führender Anbieter von Energie- und Telekommunikationskabelsystemen. Das Unternehmen entwickelt innovative und nachhaltige Lösungen, die den sicheren Fluss von Energie und Informationen ermöglichen. Als börsennotiertes Unternehmen engagiert sich Prysmian für Transparenz, verantwortungsvolle Unternehmensführung und die Förderung der Energiewende sowie der digitalen Transformation.
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Max Bögl Stiftung & Co. KG
Max Bögl zählt zu den größten Bauunternehmen der deutschen Bauindustrie. Seit 1929 steht das Familienunternehmen für Innovationskraft und nachhaltige Lösungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Urbanisierung, Mobilität und Infrastruktur. Mit hoher Wertschöpfungstiefe und modernsten Technologien setzt Max Bögl Maßstäbe in Qualität, Termintreue und zukunftsweisendem Bauen.
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Smardt-OPK Chillers GmbH
Mit Hauptsitz in Montreal zählt Smardt-OPK Chillers zu den weltweit größten Herstellern von Flüssigkeitskühlern und Kaltwassersätzen mit ölfreien, hocheffizienten Turboverdichtern. Seit 1985 produziert das Unternehmen in Baden-Württemberg leistungsstarke Kaltwassererzeuger, Kältemaschinen und Wärmepumpen für Industrie, Prozesskühlung und Gebäudetechnik – optimiert für höchste Verfügbarkeit und moderne Anforderungen wie Rechenzentren oder nachhaltige Wärmenutzung.
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Max Bögl Größter Einzelauftrag der Firmengeschichte – Max Bögl realisiert Data Center für Schwarz Digits
News vom 19. November 2025
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Corning & Nokia Corning und Nokia bieten zusammen optische FTTE- und LAN-Lösungen für Unternehmen an
News vom 6. November 2025
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