Beim politischen Jahresauftakt der GDA diskutierten Vertreter aus Politik und Rechenzentrumswirtschaft in Berlin zentrale Weichenstellungen für Deutschlands digitale Infrastruktur und den politischen Rahmen für den Ausbau der Kapazitäten.

Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung

Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung

Günter Eggers, GDA-Vorstandsmitglied, moderierte den Austausch zwischen den beiden Bundestagsabgeordneten Sonja Lemke (Die Linke) und Lars Rohwer (CDU) sowie Dr. Severin Fischer (SPD), Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Günter Eggers, GDA-Vorstandsmitglied, moderierte den Austausch zwischen den beiden Bundestagsabgeordneten Sonja Lemke (Die Linke) und Lars Rohwer (CDU) sowie Dr. Severin Fischer (SPD), Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Entwicklung der Rechenkapazitäten im Fokus von Politik und Branche

Beim Politischen Jahresauftakt der German Datacenter Association (GDA) kamen führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Rechenzentrumswirtschaft in Berlin zusammen, um zentrale Weichenstellungen für Deutschlands digitale Infrastruktur zu diskutieren. Im Fokus stand die Ausgestaltung eines politischen Rahmens, der den notwendigen Ausbau der Rechenkapazitäten unterstützt.

Rechenzentren als strategischer Standortfaktor

„Digitalisierung ist ein Treiber für Arbeitsproduktivität, Ressourceneffizienz und Innovation – und damit die Grundlage für Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Ohne Rechenzentren gibt es keine digitale Zukunft“, sagte Peter Pohlschröder, stellvertretender Vorsitzender der German Datacenter Association. „Wer wirtschaftliche Stärke anstrebt, muss Rechenzentrumsinfrastruktur als strategischen Standortfaktor begreifen.“

Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, gab in ihrer Keynote erste Einblicke in die Eckpunkte der nationalen Rechenzentrumsstrategie. Wir brauchen und wollen mehr Rechenkapazität in Deutschland“, betonte Prof. Dr. Luise Hölscher. „Dafür erarbeitet die Bundesregierung eine tragfähige Strategie, verbunden mit konkreten Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern. Der Bedarf an Rechenleistung steigt rasch – wichtig ist, zügig den Hochlauf zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für Investitionen am Rechenzentrumsstandort Deutschland zu verbessern.

Politischer Dialog zur nationalen Rechenzentrumsstrategie

Auf dem Panel „Rechenzentrumsstrategie – richtige Impulse für mehr Rechenpower in Deutschland?“ diskutierten mit Sonja Lemke (Die Linke) und Lars Rohwer (CDU) zwei Bundestagsabgeordnete mit digitalpolitischer und energiepolitischer Verantwortung. Mit Blick auf den dynamischen Rechenzentrumsmarkt der Hauptstadt bereicherte Dr. Severin Fischer (SPD), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die Debatte um Erfahrungen aus der Berliner Landespolitik.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau von Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland, insbesondere Fragen der Energieverfügbarkeit, des Netzzugangs und wettbewerbsfähiger Strompreise sowie der nationale und europäische Regulierungsrahmen. Die Diskussion machte deutlich, dass der erfolgreiche Ausbau digitaler Infrastruktur eine enge Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Netzbetreibern erfordert.

Gemeinsamer Blick nach vorn

Der Abend zeigte, dass das Verständnis für die Bedeutung von Rechenzentren in der Politik weiter gewachsen ist und der Dialog an Dynamik gewinnt. „Die Willensbekundungen von Bund und Ländern alleine reichen nicht aus“, betonte Peter Pohlschröder. „Entscheidend für Deutschland ist eine zügige und praxistaugliche Umsetzung der Rechenzentrumsstrategie. Gezielte Anreize müssen geschaffen und planerische Hürden aus dem Weg geräumt werden, anstatt mit zunehmender Regulierung, neue Hürden zu schaffen. Hierfür setzen wir auf kontinuierliche Gespräche mit allen relevanten Akteuren.“

Pressekontakt

Julia Niederwipper
Senior Manager Brand & Content Strategy

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