Digitale Infrastruktur zwischen Technologie, Energie und Souveränität
Am 16. und 17. September 2026 bringt die German Datacenter Conference (GDACon) Vertreterinnen und Vertreter aus Rechenzentrumswirtschaft, Politik, Energiewirtschaft und dem gesamten Ökosystem digitaler Infrastruktur im VILCO in Bad Vilbel zusammen. In ihrer fünften Ausgabe richtet die Konferenz den Blick auf die strategischen Weichenstellungen für den deutschen und europäischen Rechenzentrumsmarkt.
Wie kann Deutschland seine digitale Infrastruktur im internationalen Wettbewerb stärken? Welche Voraussetzungen braucht der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur – von Energie und Netzanschlüssen bis zu Planung, Finanzierung und Akzeptanz?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der German Datacenter Conference (GDACon) am 16. und 17. September 2026. Unter dem Leitgedanken „Digital Infrastructure of the Future: Technology. Energy. Sovereignty.“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Politik die zentralen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven digitaler Infrastruktur.
Strategische Weichenstellungen für den Standort Deutschland
Künstliche Intelligenz lässt den Bedarf an leistungsfähiger digitaler Infrastruktur weiter steigen. Gleichzeitig entscheiden verfügbare Energie- und Netzkapazitäten, Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie Investitionsbedingungen zunehmend darüber, wo neue Rechenzentrumskapazitäten entstehen können.
Die GDACon26 greift diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Im Fokus stehen unter anderem die steigenden Infrastrukturbedarfe durch Künstliche Intelligenz, Energie- und Netzkapazitäten, technologische Innovationen sowie schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse.
Weitere Schwerpunkte bilden die Investitionsbedingungen am Standort Deutschland, neue Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb sowie die wirtschaftliche Bedeutung von Rechenzentren für Städte und Gemeinden.
Die thematische Breite zeigt: Rechenzentren sind längst nicht mehr allein ein IT-Thema. Ihr Ausbau berührt Energieversorgung und Netzinfrastruktur ebenso wie Industrie- und Standortpolitik, technologische Souveränität, kommunale Entwicklung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Hochrangige Perspektiven aus Wirtschaft und Politik
Das Programm der GDACon26 bringt unterschiedliche Perspektiven aus dem Ökosystem digitaler Infrastruktur zusammen. Sprechen werden Vertreter von Amazon Web Services, Google, Microsoft, IONOS und polarise sowie von Stulz und Intel.
Die politische Perspektive vertreten Dr. Nicolas Sölter, Hessischer Staatssekretär für Digitalisierung und Innovation, und Julia Carstens, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein.
Auch die Energie- und Infrastrukturwirtschaft ist prominent vertreten: Unter anderem tragen Vertreter von 50Hertz, Amprion, RheinEnergie und ENGIE zum Programm der Konferenz bei.
Von rund 300 auf rund 1.000 Teilnehmende
2026 findet die German Datacenter Conference bereits zum fünften Mal statt. Seit ihrer ersten Ausgabe 2022 in Frankfurt-Sachsenhausen ist die Konferenz von rund 300 Gästen auf mittlerweile rund 1.000 erwartete Teilnehmende gewachsen und hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt der europäischen Data-Center-Branche entwickelt.
„Was 2022 mit rund 300 Gästen in Frankfurt-Sachsenhausen begann, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigen Treffpunkte der europäischen Data-Center-Branche entwickelt“, sagt Martin Kohoutek, Hauptgeschäftsführer der German Datacenter Association. „In diesem Jahr erwarten wir rund 1.000 Teilnehmende. Dieses Wachstum spiegelt auch wider, wie sehr digitale Infrastruktur wirtschaftlich und politisch an Bedeutung gewonnen hat. Unser Anspruch für die GDACon ist deshalb klar: Wir wollen diejenigen zusammenbringen, die die Rahmenbedingungen und die Infrastruktur der Zukunft gemeinsam gestalten.“
German Datacenter Conference 2026
Die German Datacenter Conference 2026 findet am 16. und 17. September 2026 in der VILCO in Bad Vilbel statt.
Weitere Informationen zum Programm und zur Konferenz bietet die Website www.gdc-conference.com
